Rostock Zehn Crewmitglieder der AIDAblu an Sars-CoV-2 erkrankt

Die AIDAblu der Reederei Aida Cruises liegt im Seehafen Rostock. Der Sicherheitsbereich am Hafenbecken ist eingezäunt. Foto: Bernd Wüstneck, dpa

Die AIDAblu soll gemeinsam mit der benachbarten AIDAmar für den Neustart nach der Corona-Auszeit vorbereitet werden. Jetzt wurden zehn der 750 Besatzungsmitglieder, die in den vergangenen Tagen eingeflogen wurden, positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet.

Das Kreuzfahrt-Unternehmen Aida Cruises hält jedoch trotz der festgestellten zehn infizierten Crewmitglieder an den geplanten Kurz-Kreuzfahrten fest. Die betroffenen Mitarbeiter befänden sich in strenger Einzelisolation an Bord eines der beiden Schiffe, die derzeit im Rostocker Seehafen liegen, sagte Aida-Sprecher Hansjörg Kunze am Freitag in Rostock.

Die jetzigen Testergebnisse zeigten, dass die Präventionsmaßnahmen gegriffen hätten. Alle weiteren Besatzungsmitglieder befänden sich ebenfalls in Isolation und würden erneut auf Covid-19 getestet. Die "AIDAmar" und die "AIDAblu" stünden nicht unter Quarantäne, allerdings seien alle Landgänge gestrichen.

Am 5. August soll in Hamburg die "AIDAperla" zur Kurz-Kreuzfahrt ohne Landgang ablegen, am 12. August in Rostock die "AIDAmar" und am 16. August in Kiel die "AIDAblu". Am vergangenen Mittwoch waren 750 Besatzungsmitglieder aus Asien auf dem Flughafen Rostock-Laage angekommen.

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