Während hunderte Menschen am Donnerstag auf dem Domplatz gegen eine Wahlkampfveranstaltung der AfD demonstrieren, gehen nur wenige Straßen entfernt im Presseclub Theater-Intendant Jens Neundorff von Enzberg und der neue Schauspieldirektor Klaus Kusenberg mit BR-Moderatorin Angelika Schüdel der Frage nach, wie politisch Theater sein darf.

Moderatorin Schüdel nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. "Ist Ihre Arbeit nicht umsonst?", fragt sie in die Runde. Denn würden nicht nur die Menschen ins Theater gehen, die ohnehin schon politisch aktiv seien? Doch die AfD- oder Trump-Wähler - "gehen die überhaupt ins Theater?" Das Potenzial des Theaters ist groß, ist sich der neue Schauspieldirektor Klaus Kusenberg sicher. Der gebürtige Rheinländer, der nach viele Jahren am Staatstheater Nürnberg in dieser Saison nach Regensburg kam, betont: "Bei keinem Fernsehabend oder Kinobesuch wird der Zuschauer so direkt angesprochen wie beim Theater." "Wir sind authentisch geblieben" Was auch laut Neundorff daran liege, "dass wir authentisch geblieben sind".

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 13. Oktober 2018.