Am Montag wurde auf der Kreuzung am Donau-Einkaufszentrum ein Radfahrer, ein 37-jähriger Bulgare, von einem Lastwagen erfasst und überrollt. Er war sofort tot. Die Regensburger Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) haben am Mittwochnachmittag an der Unfallstelle ein Geisterrad aufgestellt, das Verkehrsteilnehmer ermahnen soll, aufmerksam zu sein, um solche Unfälle zu verhindern.

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Der Lastwagen war am Montag aus der Walhalla-Allee gekommen, ebenso der Radler auf dem Radweg. Beide hatten Grün. Der Lastwagen wollte rechts abbiegen, der Radler fuhr geradeaus in die Kreuzung ein - er hatte Vorfahrt. "In welche Richtung er wollte, wissen wir nicht", sagte Regine Wörle, die stellvertretende Vorsitzende des ADFC. Der Radler konnte nicht auf dem Radweg nach rechts abbiegen, weil der zur Zeit wegen einer Baustelle gesperrt ist. Eigentlich müsste deshalb die rechte Spur der Straße für Radler und Fußgänger freigegeben werden, sagte Wörle. Das ist aber nicht so. Vor sechs Wochen war an dieser Kreuzung ein ähnlich schwerer Radlerunfall passiert. Ein Lastwagen erfasste den Fahrradanhänger einer jungen Mutter. Das Baby darin wurde schwer verletzt.

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