Nach mehreren sexuellen Übergriffen auf Kinder hat die Kripo eine Ermittlungsgruppe "Kumpfmühl" gegründet. "Wir wollen damit das Signal geben, dass von einer festen Gruppe alle Hinweise abgearbeitet werden", sagte Polizeisprecher Albert Brück der Donau-Post.

Am vergangenen Donnerstag hatte ein Mann im Stadtteil Kumpfmühl Kontakt zu einem Kind aufgenommen. Nachdem sie eine Zeit lang Hand in Hand nebeneinander hergegangen waren, kam es im Treppenabgang zu einer Tiefgarage in der Boelckestraße zu einem sexuellen Übergriff. Bereits einige Wochen vorher, am 10. Januar, war es zu ähnlichen Vorfällen im Bereich der Bischof-Wittman-Straße und Augsburger Straße (ebenfalls Kumpfmühl) gekommen. Im ersten Fall hatte der Unbekannte das Kind ebenfalls angesprochen, bevor es mit ihm ein Stück des Weges ging. Ebenfalls auf dem Tisch der Ermittlungsgruppe: ein sexueller Übergriff vom 5. Februar 2018. Dabei hatte am Nachmittag ein Mann einen Jungen überredet, mit ihm in den nahegelegenen Stadtpark zu kommen. Dort kam es auf einer Parkbank zu sexuellen Handlungen. Ob es sich bei allen Fällen um den gleichen Täter handelt, kann Brück nicht sagen. "Aber es gibt gewisse Wahrscheinlichkeiten, die dafür sprechen."

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