Regen/Grafenau/Landshut Niederbayerischer Integrationspreis verliehen

Staatssekretär Gerhard Eck (l.) und Regierungspräsident Rainer Haselbeck (r.) mit den Preisträgern des Integrationspreises 2019. Foto: Regierung von Niederbayern

Am Montag wurden verschiedene Projekte mit dem niederbayerischen Integrationspreis ausgezeichnet, unter anderem Initiaven aus Landshut, Regen und Grafenau.

Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck und Regierungspräsident Rainer Haselbeck haben die Preise verliehen. Ausgezeichnet wurden Projekte, die in besonderer Weise die Integration von Migrantinnen und Migranten in Niederbayern unterstützen. Gerhard Eck sagte, dass die Projekte eidrucksvoll zeigten, wir Integration vor Ort klappen könnne, und betonte, dass es für die die Neuankömmlinge zentral sei, die Rechts- und Gesellschaftsordnung in Deutschland kennenzulernen. Regierungspräsident Rainer Haselbeck dankte den Geehrten für ihre Arbeit und sprach von einem "großen Dienst an den Menschen und für unsere gesamte Gesellschaft.“ Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.000 Euro stellt das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration für Menschen zur Verfügung.

Das sind die ausgezeichneten Projekte:

Kooperationsprojekt „Sprach- und Kulturmittler“ der Landkreise Rottal-Inn und Regen, Preisgeld 2.000 Euro

Als Sprach- und Kulturmittler können sich bereits gut integrierte Migrantinnen und Migranten an der Integration von Neuzugewanderten beteiligen. Auf ehrenamtlicher Basis geben sie ihre Erfahrungen weiter und helfen so, kulturelle Hindernisse und sprachliche Barrieren zu überwinden.

Karin Dempewolf und Tabeja Lederer, Grafenau, Preisgeld 1.500 Euro

Die Geehrten engagieren sich seit beinahe 30 Jahren für die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Grafenau. Sie unterstützen die Bewohner der Unterkunft in vielen Lebensbereichen. Besonders liegen ihnen die Kinder am Herzen, mit denen sie regelmäßig basteln, backen und spielen.

Schwimmkurs des Jugendsozialprojekts „Porschestraße“ des Stadtjugendrings Landshut, Preisgeld 1.500 Euro

Der Stadtjugendring bietet sozial benachteiligten Kindern im Rahmen des Projekts „Porschestraße“ Schwimmkurse an. Das Angebot richtet sich insbesondere an Kinder mit Migrationshintergrund, deren Eltern ihren Kindern das Schwimmen selbst nicht beibringen können.

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