Reaktionen auf den Wahlsieg Stoibers "Das Leben ist kein Ponyhof"

Die Stimmen sind ausgezählt, die Entscheidungen gefallen. Foto: Lommer

Schwarz gewinnt und beendet damit die lange Bürgermeister-Ära der Freien: In Cham haben die Wähler am Sonntag ein deutliches Zeichen gesetzt. Mit 56,4 Prozent der Stimmen setzte sich Martin Stoiber gegen seinen ärgsten Widersacher Christian Plötz in der Stichwahl durch und eroberte damit den Chefsessel des Rathauses. Die Reaktionen waren so konträr wie emotional - von Jubel bis hin zu Frustration. Die Chamer Zeitung hat sich am Tag danach umgehört.

Die Stichwahl sei nicht so ausgegangen, wie sie sich das erhofft hätte, sagt Bürgermeisterin Karin Bucher. "Wir leben in einer Demokratie und deshalb sind Entscheidungen zu akzeptieren. Auch wenn ich inhaltlich nicht einverstanden bin", so die Amtsinhaberin. Sie habe damit gerechnet, dass die Wahl knapp ausfalle. Trotzdem habe sie Plötz in den vergangenen beiden Wochen in der Führungsrolle gesehen. "Ja, ich war sehr überrascht", erklärt Bucher, "zumal der Unterschied so deutlich war". An Spekulationen, woran es letztlich gelegen habe, wolle sie sich nicht beteiligen. Sie sei immer noch der Meinung, Plötz wäre die bessere Wahl gewesen. "Aber das Leben ist nun mal kein Ponyhof", so Bucher weiter. Ihrem Nachfolger wünscht sie dennoch ein glückliches Händchen zum Wohl der Stadt.

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