Polizeipräsidien warnen Telefonbetrüger treiben in mehreren Kreisen Ostbayerns ihr Unwesen

Es ist das immer gleiche Spiel: Schon wieder sind in Ostbayern Telefonbetrüger aktiv und versuchen, vor allem ältere Bürger um ihr Geld zu bringen. (Symbolbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Derzeit häufen sich in mehreren Regionen Ostbayerns Anrufe von Betrügern. Die Polizei warnt in diesem Fall speziell vor der momentan beliebten Masche des „Falschen Polizeibeamten“.

Seit Mittwochmittag kommt es laut einer Meldung des Polizeipräsidiums Oberpfalz vermehrt zu Anrufen unbekannter Täter in Regensburg, Regenstauf und Lappersdorf, die sich als Polizeibeamte ausgeben und so an Bargeld oder andere Wertgegenstände gelangen wollen. Gleiches meldet das Polizeipräsidium Niederbayern für die Landkreise Freyung-Grafenau, Kelheim und Passau

Insbesondere ältere Menschen sollen mit dieser bekannten Masche unter verschiedenen Vorwänden am Telefon irregeführt und um ihr Vermögen gebracht werden. Beispielsweise wird den Opfern oft vorgegaukelt, dass ein Verwandter einen Unfall gehabt habe und nun tausende Euro bezahlen müsse oder andernfalls verhaftet werde.

Bisher konnte offenbar noch niemand getäuscht werden. Damit das auch so bleibt, bittet die Polizei die Menschen in den betroffenen Regionen um erhöhte Vorsicht und hat folgende Tipps:

  • Geben Sie keine persönlichen Daten oder Informationen zu Ihren finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen heraus!
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht von sich aus mit Namen melden! Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen!
  • Übergeben Sie kein Bargeld und keine Wertgegenstände an Unbekannte und lassen Sie keine Unbekannten in die Wohnung!
  • Die echte Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten!
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen! Erfragen Sie im Zweifel beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte wissen kann!
  • Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten haben, setzen Sie sich bitte umgehend mit der Polizei unter der Nummer 110 oder mit einer Personen Ihres Vertrauens in Verbindung!
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Zeitdruck erzeugt oder Geheimhaltung gefordert wird! Legen Sie einfach auf, wenn Sie sich unsicher sind!
  • Weisen Sie insbesondere alleinstehende, ältere Verwandte auf die Masche der Betrüger hin!

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