Polizei ermittelt Brutaler Angriff auf Wächter im Nationalpark Böhmerwald

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild/dpa

Nach einem brutalen Angriff auf zwei Parkwächter im tschechischen Nationalpark Böhmerwald hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

Das teilte eine Sprecherin am Donnerstag mit. Die beiden Parkwächter waren in einer Schutzzone bei Zelezna Ruda (Markt Eisenstein) auf zwei Skitourengeher gestoßen. Als sie deren Personalie aufnehmen wollten, wurden sie den Angaben zufolge zusammengeschlagen. Sie konnten einen Notruf absetzen und wurden von der Bergwacht ins Krankenhaus gebracht.

Es bestehe der Verdacht des Widerstands gegen die Staatsgewalt, teilte die Polizeisprecherin mit. In dem Schutzgebiet Kralovsky hvozd (Königlicher Forst) dürfen sich die Besucher nur auf den ausgewiesenen Wegen bewegen. Daran würden sich indes viele Skitourengeher nicht halten, kritisierte ein Sprecher der Nationalparkverwaltung. Generell sei die Gegend auch bei Besuchern aus Deutschland und Österreich beleibt.

Der Nationalpark Böhmerwald (Sumava) grenzt unmittelbar an den Bayerischen Wald. Er beheimatet zahlreiche geschützte Arten wie das Auerhuhn, das Birkhuhn, den Luchs und den Wolf. Der 1991 gegründete Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 680 Quadratkilometern.

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