Es schneit. Der beste Platz ist direkt vor einem der Waschbottiche. Das Feuer, das das Wasser und die Lauge zum Kochen bringt, ist durch ein Blech abgeschirmt, es wärmt angenehm. Aber Imker, die auf diesem Platz stehen, haben die meiste Arbeit: Gut geschützt mit Gummistiefeln, Handschuhen und einer laugenfesten Schürze tauchen sie Halter mit ungefähr zehn Wabenrähmchen in die kochende Brühe: Erst in kochendes Wasser, dann ein paar mal in verdünnte Natronlauge, dann wieder zum Ausspülen in kochendes Wasser.

Rund 30 Imkerinnen und Imker haben sich bei Josef Hasenöhrl, dem zweiten Vorsitzenden des Bienenzuchtvereins Plattling, getroffen, um leere Rähmchen zu reinigen. Im Sommer haben die Bienenvölker in den Rähmchen Waben ausgebaut, um dort die Brut zu füttern und Honig zu lagern. Im Winter kuscheln sich die Völker in einer Wintertraube eng zusammen. Weil sie da nicht so viel Platz brauchen, haben Imker Waben aus dem Volk entnommen und können dunkles Wachs ausschmelzen und die Rähmchen reinigen.

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