Parteien Aiwanger würde nicht mit SPD und Grünen regieren wollen

Hubert Aiwanger (Freie Wähler) spricht. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) würde eine Koalition mit SPD und Grünen im Freistaat nicht unterstützen wollen. "Ja, so schwierig das im Einzelfall oft ist, sehe ich den bürgerlichen Block, die politische Bastion Bayerns hier - und glaube nicht, dass es für Bayern gut wäre, wenn hier SPD oder Grüne in führende Positionen kämen", sagte der Freie-Wähler-Chef der "Main-Post" (Dienstag). "Ich komme selber aus einem konservativen Hintergrund, als Jäger, als Landwirt - und da ist Rot-Grün nicht unbedingt der Traum deiner schlaflosen Nächte."

Mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verbinde ihn eine politische Partnerschaft, die in den vergangenen vier Jahren entstanden sei. Man verstehe sich, sagte er. "Wir sind jetzt nicht ein Herz und eine Seele. Es ist keine dicke Männerfreundschaft mit Söder." Man könne sich gegenseitig einschätzen und sei am selben politischen Ufer beheimatet, meinte Aiwanger und betonte die Rolle der Freien Wähler: "Nur mit uns kann die CSU aber eine bürgerliche Mehrheit in Bayern halten. Die sollten froh sein, dass es uns gibt."

Nach der Landtagswahl im kommenden Jahr hofft Aiwanger auf eine Fortsetzung der Regierungsbeteiligung. "Wenn ich morgen nicht mehr Minister wäre, hätte ich sicher keinen Entzug", sagte er. "Aber ich sage auch: Ich will Minister bleiben, weil ich da viel bewegen kann."

Er bedauere aber, dass man als Politiker keinen Spaß mehr machen solle. "Ich bin von Haus aus eher ein humorvoller Mensch, mache gerne Witze, nicht dumme Witze, unflätige oder unter der Gürtellinie - aber einfach mit Spaß die Dinge betrachten. Und ich habe häufig festgestellt, dass die politischen Beobachter keinen Spaß verstehen, dass sie dann sogar konsterniert sind."

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 

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