Ostern ist Lämmerzeit. So auch für viele der rund 70 Schafe, die Josef Stadler aus Mallersdorf zusammen mit seinem Neffen hält. "Die meisten Jungtiere sind schon da", erzählt er. "Um die zehn kommen demnächst noch dazu."

"Der Herdentrieb und das soziale Verhalten ist es, was ich an Schafen bewundere", sinniert Stadler. "Und die Ruhe, die man von ihnen lernen kann." Der 73-Jährige ist mit den Tieren aufgewachsen, hatte schon immer mit ihnen zu tun. "Mein Vater war Berufsschäfer", erzählt er. Dieser sei mit den Schafen gewandert, sei im Winter zu Hause in Mallersdorf gewesen und im Sommer zu Fuß bis nach Parsberg (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) gezogen. "Das wirkt sich auf das Familienleben aus", sagt Stadler.