Gerade die Partyfreaks haben vom Faschingsmarkt 2.0 profitiert, denn auf der neu geschaffene Partymeile in der Vorstadt gab es bereits zur Mittagszeit kein Durchkommen mehr.

Ab 8 Uhr war die B8-Ortsdurchfahrt gesperrt und schon waren sie da, die Vereine und Mitwirkenden, die die Vorstadt in eine 1A-Partymeile verwandelten. Die DJs schmierten ihre Turntables, denn diese sollten ebenso wie die Barleute an diesem Nachmittag viel zu tun haben. In die als längste Barstraße Bayerns bezeichnete Vorstadt drängten pünktlich um 12 Uhr die Partyhungrigen. Und wie es sich für eine Faschingsveranstaltung gehört, war der überwiegende Großteil fantasievoll maskiert. Während Muskelmänner, Hippies und Bankräuber aus den elf Vereinen die Drinks bereiteten, griffen Rentiere, Punker, Krankeschwestern und -brüder, allerlei Fantasiegetier, Vampire, Checker und Piraten nur allzugerne zu, um eine flüssige Feierunterlage zu haben. Gut daran taten die, die sich auch am reichshaltigen Essensangebot bedienten. Schließlich hieß es nicht nur Power zu haben, um stundenlang lautstark abzufeiern, sondern um auch eine Kalorienzufuhr aufweisen zu können, um die Promillezufuhr zu verkraften. Und da die bassreichen Partyknaller jeder Malle-Disco Konkurrenz machen konnten, waren die meisten auch text- und taktsicher.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 04. März 2019.