Ort der Sternentstehung Wo und wann der Orionnebel gut zu sehen ist

Dieses tolle Bild vom Orion-Nebel hat und unser Leser Franz Fuchs im Januar 2018 aus der Sternwarte Sonnberg-Roßberg mitgebracht. (Archivbild) Foto: Franz Fuchs

Der Orionnebel ist eine der aktivsten Sternentstehungsregionen. Schon die Maya beobachteten ihn und sahen ihn als "das kosmische Feuer der Schöpfung". Doch wo und wann ist er zu sehen? Wir haben ein paar Infos zur großen "Sternfabrik".

Wer gegen zehn Uhr abends zum Himmel blickt, sieht bereits die Wintersternbilder. Im Südosten steht der Himmelsjäger Orion, das Leitsternbild des Winterhimmels. Auffallend sind die drei in einer geraden Linie stehenden Gürtelsterne. Darunter sieht man bei klarem und dunklem Himmel ein kleines Lichtfleckchen. Es ist der Orionnebel, eine gewaltige Staub- und Gaswolke. Eingebettet in ihr sind junge, heiße Sterne, die nur wenige Millionen Jahre alt sind. Unsere Sonne ist hingegen mit fast fünf Milliarden Jahren rund tausend Mal älter.

Der Sternenglanz im Orionnebel wird erst im lichtstarken Fernglas deutlich. Es wimmelt von blau-schimmernden Sonnen, die die Staubwolken im Orionnebel beleuchten. Der Orionnebel ist ein Sternentstehungsnest. Noch heute werden dort in 1.500 Lichtjahren Entfernung neue Sonnen geboren.

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