Olympia-Kolumne Martin Nörl: Die Anreise war unproblematisch

In seiner idowa-Olympia-Kolumne schildert der Adlkofener Snowboardcrosser Martin Nörl seine Eindrücke von den Olympischen Winterspielen in China. Foto: SNA/imago

Der Snowboardcrosser aus Adlkofen (Landkreis Landshut) schildert exklusiv bei idowa seine Eindrücke von den Winterspielen in Peking – aufgezeichnet von Marcel Meinert.

Servus nach Hause! Ich bin bei der Anreise nach China zum Glück wirklich gut durchgekommen und habe auch die ersten Corona-Tests überstanden. Der ganze Trip insgesamt war recht unproblematisch. Im Vergleich zu unseren Test-Wettkämpfen im November haben die Organisatoren wirklich dazugelernt. Alles ging etwas schneller und auf der vierstündigen Busfahrt vom Flughafen zum Olympischen Dorf wurden diesmal zwei Pausen eingelegt. Das war alles deutlich angenehmer.

Hier im Dorf in Zhangjiakou ist es für pandemische Verhältnisse wirklich ganz schön. Ihr kennt sicher die Bilder von den Menschen in den Schutzanzügen. Alle bemühen sich wirklich, sehr freundlich zu sein. Wir sind hier im Dorf mit den Athleten der nordischen Sportarten und den Freestyle-Disziplinen zusammen. Alle Deutschen wohnen in einem Gebäude und da kenne ich schon von der Bundeswehr oder früher vom Internat etliche Sportler. Aber durch die Masken läuft man wirklich oft aneinander vorbei und weiß nicht genau, wer dahinter steckt.

Eisige Temperaturen und lange Anreise halten Nörl von Eröffnungsfeier ab

Es gibt hier auch verschiedene Angebote, die man wahrnehmen kann. Vorhin waren wir gerade beim Tischtennisspielen. Zur Eröffnungsfeier bin ich aufgrund der Kälte nicht gefahren. Außerdem hätte es mit Bus- und Zugfahrt mehrere Stunden gedauert, bis man in Peking im Stadion ist. Ich war heute auch schon erstmals beim Freifahren auf dem Schnee, um ein erstes Gefühl zu bekommen. Aber mit rund -20 Grad war es schon verdammt kalt.

Ich könnte mir hier in den nächsten Tagen auch den einen oder anderen Wettbewerb ansehen, aber vor meinem eigenen Wettkampf werde ich wohl nur beim Boardercross-Rennen der Damen vorbeischauen. Das habe ich vor vier Jahren in Pyoengchang auch so gemacht. Jetzt gilt die volle Konzentration dem Training.

 

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