Neues Microsoft-Betriebssystem Windows 11 ab 5. Oktober – das müssen Sie wissen

, aktualisiert am 05.10.2021 - 06:35 Uhr
Das Windows 11-Logo mit blauem Hintergrund. Microsoft hat nach sechs Jahren eine neue Generation seines PC-Betriebssystems Windows vorgestellt. Foto: picture alliance/dpa/PA Media | Microsoft

Nach gut sechs Jahren veröffentlicht Microsoft am Dienstag, 5. Oktober, ein neues Betriebssystem – Windows 11. Nutzer werden sich etwas umgewöhnen müssen. Unsere Redaktion beantwortet wichtige Fragen und fasst die neuesten Funktionen kurz zusammen, die von Microsoft bereits bekannt sind.

Wie bekomme ich Windows 11?

Microsoft hat für sein neues Betriebssystem technische Mindestanforderungen festgelegt. Im Vergleich zu Windows 10 sind die Anforderungen deutlich gestiegen. Vor einer Installation kann der Nutzer mit den Testprogrammen PC Health Check und WhyNotWin11 überprüfen, ob sein System für Windows 11 geeignet ist.

Jedem Rechner, der die technischen Voraussetzungen erfüllt und auf dem Windows 10 installiert ist, wird Windows 11 angeboten. Jedoch geschieht das nicht unbedingt am Veröffentlichungstag. Microsoft verteilt das neue Betriebssystem nach und nach. Das kann Wochen oder sogar Monate dauern. Man kann auch manuell überprüfen, ob Windows 11 schon bereitsteht. Das geht über „Einstellungen – Windows Update – Nach Updates suchen".

Was kostet Windows 11?

Wer auf seinem Rechner bereits Windows 10 nutzt, muss für Windows 11 nichts zahlen. Kosten für die Lizenz fallen nur an, wenn sich jemand einen neuen Rechner kauft. Windows 11 ist zwar schon vorinstalliert, allerdings enthält der Kaufpreis eine gewisse Summe für die Lizenz. Laut Microsoft kann der Nutzer die Home-Version nur installieren und einrichten, wenn er mit einem Microsoft-Konto angemeldet ist. Nur die Pro-Version funktioniert ohne Anmeldung.

Laufen alte Programme auf Windows 11?

Nach Microsoft-Angaben sollen ältere Programme, die unter Windows 7, 8 oder 10 laufen, auch unter Windows 11 funktionieren.

Gibt es ein neues Design?

Es gibt keine Kacheln mehr. Das Startmenü öffnet sich mittig. Dorthin ist auch der Start-Button gewandert. Die Fenster haben abgerundete Ecken. Der Dateimanager wurde entschlackt. Zudem gibt es neue Klänge, Symbole und Hintergründe.

Was ändert sich am Design?

Es gibt Widgets mit News, dem Wetter und anderen Informationen. Nutzer können einen Fokus-Modus und virtuelle Desktops nutzen. Damit können sie unterschiedliche Arbeitsumgebungen zum Beispiel für Arbeit und Freizeit umsetzen. Zudem gibt es eine neue Gruppierungsfunktion, die den Umgang mit vielen Fenstern und Programmen unter optimaler Ausnutzung der Displayfläche erleichtern soll. Wenn der Nutzer bei einem Fenster rechts oben auf das Maximieren-Icon geht, erscheinen Anordnungsvorschläge. Hat er sich für ein Layout entschieden und alle Fenster nach eigenem Bedürfnis auf dem Bildschirm verteilt, ist eine Snap-Gruppe entstanden. Diese lässt sich in Gänze minimieren und maximieren.

Was muss ich tun, wenn ich Windows 11 nicht haben will?

Windows 11 wird nicht automatisch installiert. Nutzer können dann Windows 10 weiterhin nutzen. Microsoft wird allerdings den Support irgendwann einstellen. Das soll im Oktober 2025 passieren. Die Nutzung danach kann schnell gefährlich werden, wenn wichtige Sicherheitsupdates fehlen.

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