Netflix Serien-Tipp In "I am not ok with this" geraten Superkräfte außer Kontrolle

Sydney (Sophia Lillis) verfügt über besondere Kräfte. Nicht nur der zermürbende Alltag in ihrer Kleinstadt sorgt dafür, dass diese drohen, außer Kontrolle zu geraten. Foto: Netflix

Die 80er sind angesagt wie schon - nun - seit den 80ern nicht mehr. Zu verdanken ist das nicht zuletzt der Serie "Stranger Things", bei der die Ästhetik dieses Jahrzehnts eine wichtige Rolle spielt. Einen ganz ähnlichen Stil benutzt die Serie "I am not ok with this". Trotz diverser Gemeinsamkeiten schafft es das Teenager-Drama aber sehr schnell, auf eigenen Beinen zu stehen.


Darum geht's: Sydney (Sophia Lillis, bekannt aus "Es") ist ein Teenager wie jeder andere auch - zumindest glaubt sie das. Doch auf einmal kann sie nur durch die Kraft ihrer Gedanken Regale umkippen und Kulis schweben lassen. Und nicht nur das: Ist sie wütend, bringt sie Zimmerwände zum Bersten und sorgt bei anderen für Nasenbluten.

Das Problem: In letzter Zeit ist Sydney oft wütend. Denn sie hat sich in ihre beste Freundin Dina verliebt, die ihrerseits aber einen Freund hat. Der plötzliche Tod ihres Vaters verunsichert Sydney zusätzlich. Kombiniert mit der tristen Kleinstadthölle, der sie sich Tag für Tag ausgesetzt sieht, droht Sydney, die Kontrolle über ihre Kräfte zu verlieren.

Das Besondere: Hinter "I am not ok with this" steckt kein Unbekannter. Produzent Jonathan Entwistle war schon für die Teenager-Serie "End of the f***ing World" verantwortlich, die ebenfalls auf Netflix läuft. Mehr noch, "End of the f***ing World" und "I am not ok with this" basieren beide auf Comics des Autors Charles Forsman. In beiden Geschichten geht es um Jugendliche und wie sie mit dem Erwachsenwerden klarkommen, oder eben nicht. Hatte James in "End of the f***ing World" noch damit zu kämpfen, dass er vielleicht ein Psychopath war, sind es bei Sydney Aggressionsstörungen, die nicht nur ihr das Leben zur Hölle machen.

Fazit: Zunächst einmal - Sophia Lilis ist einfach grandios. Und auch der Rest der Darsteller in dieser einfühlsamen Serie ist wirklich gut besetzt. Ebenfalls super: Sydneys Geschichte enthält viele Metaphern und auch der Umstand, dass sie eben ein Mädchen liebt und keinen Jungen, ist ein wichtiges Thema.

Trotzdem schafft es "I am not ok with this", dass Geschichte und Charaktere auch jenseits der wichtigen Botschaften spannend und interessant sind. Das macht diesen Kleinstadt-Höllentrip zu einer ganz besonderen Serie.

"I am not ok with this", Netflix, sieben Folgen zu je 25 Minuten, zu sehen seit dem 26. Februar.

 

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