NawaRo Straubing Keine Überraschung im ersten Playoff-Spiel gegen Stuttgart

Keine Chance haben Kjersti Norveel (Nr.9) und Claudia Provaroni (2) von NawaRo Straubing gegen Krystal Rivers (12) vom MTV Stuttgart. Foto: fotostyle-schindler.de

Nichts war's mit einer Überraschung für die Volleyballerinnen von NawaRo Straubing. Ohne die verletzte Zuspielerin Elisabeth Kettenbach, die mit einem Muskelfaserriss passen musste, verlor die Mannschaft von Trainer Benedikt Frank gegen den MTV Stuttgart das erste Playoff-Spiel der Vereinsgeschichte mit 0:3. 

Den Straubingerinnen war zu Beginn des ersten Satzes die Nervorsität aufgrund der Bedeutung dieses Spiels anzumerken, beim Stand von 1:6 musste Frank bereits die erste Auszeit nehmen. Im Anschluss kam NawaRo zwar besser ins Spiel, der Favorit hielt die Heimmannschaft aber durchweg auf Distanz (8:12). Dabei war vor allem auf die Stuttgarter Diagonalspielerin Krystal Rivers Verlass, der es ein ums andere Mal gelang, den Straubinger Block zu überwinden. Nach der zweiten technischen Auszeit beim Stand von 11:16 kam NawaRo nochmal etwas ran, musste sich letztendlich aber doch mit 19:25 geschlagen geben. 

Der zweite Satz begann wie der erste. Frank nahm nach dem 0:4 Auszeit und eingeleitet durch eine Aufschlagserie von Magdalena Gryka glichen die Straubingerinnen das Spiel aus (6:6). Von da ab konnten die Gäubodenstädterinnen das Spiel enger gestalten und konnte nach der technischen Auszeit (14:16) sogar noch einmal zum 17:17 ausgleichen. Aber immer, wenn die Straubingerinnen der Führung nahe waren, punktete die bestens aufgelegte US-Amerikanerin Rivers, die auch zum MVP der Partie gewählt wurde, und war maßgeblich am zweiten Straubinger Satzverlust beteiligt (22:25).

Und auch im dritten Satz ließen die Stuttgarterinnen NawaRo keine wirkliche Chance. Die Straubingerinnen hielten sich wacker und versuchten so gut es ging dagegen zu halten, hatten aber letztendlich den erfahrenen MTV-Volleyballerinnen nichts mehr entgegenzusetzen und verlor 17:25. "Wir sind in keiner Phase ins Spiel gekommen, wir waren von Anfang bis Ende zu hektisch. Wir hatten keinen Zugriff auf den Aufschlag, das ist auch ein bisschen der Erfahrung von Stuttgart geschuldet. Aber wir haben ja noch eine zweite Chance", sagte Frank nach dem Spiel.

Für NawaRo Straubing heißt es nun also Wunden lecken und nicht zu sehr mit sich zu hadern, denn schon am Samstag treffen die beiden Mannschaften in Stuttgart zum zweiten Playoff-Duell (19.30/sporttotal.tv) aufeinander.  

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading