Miltach: Aus der Historie Vom Gäuboden in den Wald

1956: Der Bau der Regenbrücke war aufwendig. Foto: Repro: Vogl

Die als Lokalbahn geplante und gebaute Verbindung Straubing-Miltach entstand in vier Etappen. Die Eröffnungen geschahen zu folgenden Zeiten: 9. Dezember 1895 Straubing-Bogen; 16. Mai 1896 Bogen-Steinburg; 5. Dezember 1896 Steinburg-Konzell Süd und Konzell Süd-Miltach am 1. Juni 1905. Die insgesamt 49,310 Kilometer lange Strecke kostete 5.961.353 Mark. Über die möglichen Streckenvarianten gab es im Vorfeld lange Diskussionen.

Als Endpunkt zur Erschließung des Bayerischen Waldes war zunächst Cham vorgesehen. Durch verschiedene Umstände kam dann dieser Plan nicht zur Verwirklichung. Später kam man zu der Ansicht, nur eine Stichbahn nach Stallwang oder Konzell zu bauen. Man gab letzterem den Vorzug, obwohl das Pfarrdorf damals nur etwas mehr als 200 Bewohner zählte und obendrein hoch auf der Wasserscheide zwischen der Menach und dem Regen lag. Mit Konzell als Endpunkt konnte die Strecke die größeren Orte Bogen, Bärndorf, Steinburg und Mitterfels erschließen. Bei den Detailplanungen stellten die Ingenieure fest, dass das tiefer gelegene Streifenau erschließungsmäßig günstiger wäre. Letztendlich entschied die Bayerische Ostbahngesellschaft sich für Konzell Süd, damit war die Strecke um 3,8 Kilometer kürzer und man konnte 77,5 Meter Steigung und somit 300.000 Mark Baukosten einsparen.

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