Hohe Wellen schlug in diesem Jahr die vom Münchner Verkehrsverbund (MVV) ins Auge gefasste Tarifreform. Am Ende wurde das umstrittene Thema sogar in den Landtagswahlkampf hineingezogen, als Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit dem 365-Euro-Jahresticket einen eigenen Vorschlag in die Diskussion einbrachte. Mittlerweile haben sich die Wogen längst geglättet. Nun steht an diesem Sonntag erst einmal der übliche MVV-Fahrplanwechsel an.

Die Planungen für die große Tarifreform waren bereits abgeschlossen, eine Realisierung zum Juni 2019 vorgesehen. Doch es kommt bekanntlich anders. Die Verantwortlichen glaubten schon an den großen Wurf, ehe sich die Kritiker aus der "Provinz" lautstark zu Wort meldeten. In den acht Verbundlandkreisen fürchtete die Kommunalpolitiker nicht nur, gegenüber dem Ballungsraum München abgehängt zu werden, sondern auch Nachteile für die Pendler, die Tag für Tag aus dem Umland in die Landeshauptstadt strömen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 06. Dezember 2018.