Für die Patienten dürfte es eine gute Nachricht sein, denn sie haben in Zukunft eine zentrale Anlaufstelle, wenn die Arztpraxen geschlossen sind.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst wird sich ab dem 24. April in ganz Bayern komplett neu aufstellen. Im Zuge dieser Reform wird im Mainburger Krankenhaus eine Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) eingerichtet. Im gesamten Freistaat wird die KVB die Gebiete ihrer Bereitschaftsdienste neu zuschneiden. Im Vorstand der KVB spricht man von einer "Weiterentwicklung des Bereitschaftsdienstes der niedergelassenen Haus- und Fachärzte". Eine dieser überplanten Regionen ist Freising-Pfaffenhofen-Mainburg inklusive Kelheim, Abensberg und Neustadt mit einer Fläche von knapp 1.500 Quadratkilometern und fast 270.000 Einwohnern. Neben der Goldberg-Klinik und dem Mainburger Krankenhaus im Landkreis Kelheim wird die dritte KVB-Bereitschaftspraxis in diesem Raum an der Ilmtalklinik in Pfaffenhofen eingerichtet. Insgesamt stehen laut Angaben der KVB 215 Ärzte für den Bereitschaftsdienst zur Verfügung, dazu kommen vier Fahrzeuge für die Hausbesuche.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 19. Februar 2018.