Dervis Yildirim stand als Dönerverkäufer schon immer auf eigenen Beinen. Dann waren die Beine kaputt - ebenso sein Geschäft. Die schmerzenden Krampfadern hat sich der 57-Jährige entfernen lassen. Sein Dönerbüdchen, das "Dervis Baba" an der Inneren Regensburger Straße, ist jedoch futsch.

Der Mann aus dem türkischen Islahiye, der mit seinem kompakten Körperbau und dem schwarzen Lockenkopf an einen anatolischen Diego Maradona erinnert, hat sein altes Geschäft an die Wand gefahren, das gibt er offen zu. "Was ich gehabt habe, ist alles weg", sagt der "Baba".