Lokführerstreik Deutsche Bahn bietet in Tarifkonflikt Corona-Prämie an

Wieder Streik bei der Deutschen Bahn. Deshalb werden ab Montag etliche Zugausfälle erwartet. (Symbolbild) Foto: Felix Hörhager/dpa/Archivbild/dpa

Die GDL legt wieder weite Teile des Personen- und Güterverkehrs lahm. Seit Samstag steht der Güterverkehr still. Ab Montag müssen sich dann auch Reisende auf Einschränkungen einstellen.

Die Deutsche Bahn bietet im Tarifkonflikt mit der Lokführergewerkschaft GDL zusätzlich eine Corona-Prämie an und will so weitere Streiks abwenden. "Mit einer Corona-Prämie kommen wir einem wichtigen Anliegen der Gewerkschaften entgegen", teilt Personalvorstand Martin Seiler mit.

Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" darüber berichtet. Das Geld soll laut Bahn für 2021 ausgezahlt werden. Einen Betrag nannte Seiler nicht.

"Damit kann es keinen Grund mehr geben, die Rückkehr an den Verhandlungstisch zu verweigern", fügte er hinzu. "Jetzt liegt es nur an der GDL." Seit Samstag bestreikt die Gewerkschaft zum zweiten Mal in diesem Monat den Güterverkehr, am Montag soll der Streik wieder auf den Personenverkehr ausgedehnt werden.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte unter anderem eine Corona-Prämie von 600 Euro gefordert. Zu den Streitpunkten im Tarifkonflikt zählen auch die Erhöhung der Tabellenentgelte und die Laufzeit des Tarifvertrags. Gestritten wird auch über die Altersvorsorge.

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