Niederbayern So hat Sturmtief Bennet gewütet

Sturmtief Bennet hat unter anderem in Landshut zugeschlagen. Foto: Feuerwehr Landshut

In vielen Regionen von Niederbayern hat das Sturmtief Bennet am Montag gewütet, so Vertreter des Polizeipräsidiums. Unter anderem hat die Feuerwehr in Landshut mit den Aufräumarbeiten zu kämpfen.

Das Polizeipräsidium Niederbayern meldet zahlreiche Schäden. Das gestrige Sturmtief führte in Niederbayern ab den Mittagsstunden zu mehreren Einsätzen, wie die Pressestelle meldet. Auch hier kam es überwiegend durch umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, umgefallene Baugerüste und herumfliegende Gegenstände schwerpunktmäßig im Raum Passau/Bayerischer Wald zu rund 50 Einsätzen. Personen- oder größere Sachschäden gab es keine - lediglich drei witterungsbedingte Verkehrsunfälle wurden registriert, bei denen es glücklicherweise nur bei Blechschäden geblieben ist.

Die Landshuter Einsatzkräfte der Löschzüge Stadt, Achdorf und Siedlung mussten dreimal ein Dach sichern und zweimal umgestürzte Bäume beseitigen. Der arbeitsintensivste Einsatz führte die Feuerwehr dabei zu einem Firmenparkplatz in der Altdorfer Straße, wo eine große Weide umstürzte. Der Baum begrub ein Auto unter sich, verletzte aber zum Glück keine der in der Nähe befindlichen Personen. Die Einsatzkräfte waren anschließend gut 80 Minuten beschäftigt, um den Baum zu zerlegen und die Betriebs- und Verkehrsflächen soweit frei zu räumen. Die Schadenshähe am Wagen kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden. Ein weiterer umgestürzter Baum wurde am Abend im Bereich der Konrad-Adenauer-Straße beseitigt. Bei den Dachsicherungen im Innenstadtbereich sowie im Ortsteil Achdorf handelte es sich jeweils um durch den Sturm locker gewordene Dachteile, die über die Drehleitern gesichert beziehungsweise entfernt werden konnten.

Die Polizei in Mainburg hat ebenfalls einen durch den Sturm beschädigten Wagen zu melden. Am Montag gegen 13.30 Uhr wurde auf der Straße von Aiglsbach Richtung Gasseltshausen ein Umleitungsschild auf ein Auto geschleudert. Es entstand ein Schaden von circa 1.000 Euro. Der 68-jährige Fahrer aus Biburg blieb unverletzt.

Auch in Freising kam es zu Sturmschäden. Ein auf dem P&R-Parkplatz in der Luitpoldstraße abgestellter Fiat rollte am am Montag gegen 14 Uhr aufgrund starken Windes aus der Parklücke auf einen gegenüber stehenden Toyota. Beim Fiat war zwar der Gang eingelegt, aber die Handbremse nicht angezogen. Der Schaden an beiden Fahrzeugen dürfte bei circa 600 Euro liegen, da augenscheinlich lediglich Lackschäden verursacht wurden. Die Fahrzeughalter wurden informiert.

Ein 22-Jähriger wollte am 4. März gegen 15.30 Uhr auf einem Einkaufsmarktparkplatz in der Münchner Straße in Freising in seinen Wagen einsteigen. Beim Öffnen der Fahrertüre wurde ihm diese durch den Wind aus der Hand gerissen und schlug gegen den Seitenspiegel eines benachbarten Fords. Am Ford entstand ein Sachschaden von circa 500 Euro.

 

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