Landshut Gericht: Nur ein morbides Arrangement

In seinem Schlafzimmer hatte sich der Angeklagte als Hanfgärtner betätigt, wie er vor Gericht einräumte. Foto: Abir Sultan

Das Schlafzimmer ist ein wahrer Alleskönner. Es ist der Raum, in dem man idealerweise zur Ruhe kommt; ein Raum für Intimität, aber auch ein Zimmer, in das man schnell Sachen reinpfeffert, wenn unerwarteter Besuch vor der Tür steht. Martin M.* erweiterte das Spektrum, indem er sein Schlafzimmer zumindest im Jahr 2018 in eine Cannabis-Plantage umbaute. Den Ertrag von etwa drei Kilo Marihuana will der 32-jährige Landshuter ausschließlich selbst konsumiert haben, wie er bis zuletzt vor dem Landgericht beteuerte.

Nachdem ein Handeltreiben mit Betäubungsmitteln auch nach der Beweisaufnahme nicht nachzuweisen war, kam Martin M. mit einer Bewährungsstrafe davon: Die sechste Strafkammer verurteilte den Industrie-Elektriker lediglich wegen unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln und vorsätzlichem Besitz einer verbotenen Waffe zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten.

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