Landshut Drogendeal statt Diebstahl in der Flutmulde

Hauptzeuge und Angeklagter verabredeten sich in der Flutmulde zum Drogendealen. Foto: LZ-Archiv

Offensichtlich hatte er dann doch ein schlechtes Gewissen. Kofi K. hatte im Oktober 2018 vor dem Landgericht als Hauptzeuge folgenden Sachverhalt geschildert: Er sei am Nachmittag des 24. August 2017 telefonierend durch die Flutmulde geradelt. Da hätten ihn die beiden ihm unbekannten Angeklagten angehalten. Der 23-jährige Ali A. habe ihm das Handy aus der Hand gerissen. Als er es zurückgefordert habe, habe Mustafa M. ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Schließlich sei er mit einem Taschenmesser bedroht worden. Trotz gegenteiliger Schilderungen der Angeklagten verurteilte die Jugendkammer diese daraufhin wegen räuberischen Diebstahls. Kofi K. indes gab nach seiner Vernehmung der Dolmetscherin gegenüber zu, soeben gelogen zu haben. Damit war ein Grund zur Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Ali A. gegeben. Dieses erfolgte zuständigkeitshalber vor dem Landgericht Traunstein - und endete am Mittwoch mit einem Freispruch für den 23-Jährigen, da der Vorwurf des räuberischen Diebstahls nicht aufrecht erhalten werden konnte.

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