Landshut "2020 habe ich abgehakt": Trachtenläden in der Krise?

Melanie Viehbeck-Wolf in ihrem neuen Laden. Foto: Christine Vinçon

Eigentlich wäre gerade die absolute Hochzeit von Dirndl und Lederhosen: In Straubing würde das Gäubodenvolksfest laufen, die Bartlmädult auf der Grieserwiese wäre nicht mehr weit - und auch für die Wiesn in München liefe bereits seit langem der Aufbau. Doch 2020 ist alles anders. Bei vielen bleiben Dirndl und Lederhosen notgedrungen im Schrank.

In den Regalen und auf den Kleiderstangen bleiben sie auch bei den Trachtengeschäften in der Region. Oder? Wie gehen Trachtenläden und Dirndldesignerinnen mit der Situation um? "Die Lage ist prekär": Das sagt Julia Müller, Inhaberin von "Fuchsdeifeswuid" in der Herrngasse. Sie verkauft dort Vintage-Dirndl, aber auch ihre eigene Dirndl-Kollektion und viele Accessoires. In München hat sie vergangenes Jahr einen weiteren Laden mit ihrer Kollektion eröffnet.

 

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