Landkreis Regen Viele Fahrer zu schnell unterwegs

Polizisten Bei der Kontrolle um den Großen Arber . Foto: Bietau

Im Rahmen einer Schwerpunktaktion kontrollierte die PI Zwiesel am Samstag verstärkt Motorräder, die in der Arberregion unterwegs waren.

Unterstützend waren zahlreiche Einsatzkräfte der Kontrollgruppe (KG) Motorrad des Polizeipräsidiums Niederbayern sowie der Operativen Ergänzungsdienste Straubing im Einsatz. Außerdem nahmen Beamte der Tschechischen Republik an der Kontrolle teil und unterstützten die Maßnahme gegen Verkehrsteilnehmer aus dem benachbarten Ausland. Im Ergebnis waren nur vereinzelt Verstöße im Zusammenhang mit dem technischen Zustand der Motorräder festzustellen.

Die fachlich versierten Beamten der KG Motorrad nahmen etwa 300 Maschinen genau unter die Lupe und mussten 17 hierbei beanstanden. Ursächlich waren entfernte Auspuff-Schalldämpfer, offene Kupplungsdeckel (die ebenfalls zu einer erheblichen Lärmentwicklung führen), abgefahrene Reifen sowie unerlaubte Anbauteile und führten für die Motorradfahrer zu Verwarnungen beziehungsweise Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Deutlich gravierender stellten sich die Geschwindigkeitsverstöße im Ortsbereich Bayerisch Eisenstein dar. Hier wurden bei erlaubten 50 Kilometern pro Stunde innerorts insgesamt 88 Verstöße festgestellt. Bei 365 gemessenen Fahrzeugen ergibt das eine Beanstandungsquote von etwa 25 Prozent, das bedeutet, dass jedes vierte Kfz (sowohl Motorräder als auch Auto) zu schnell unterwegs war. Spitzenreiter war hier laut Polizei eine 42-jährige deutsche Bikerin, die mit 104 Kilometern pro Stunde gemessen wurde und 200 Euro Bußgeld bezahlen musste. Außerdem werden ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte im Fahrerlaubnisregister auf sie zukommen.

 
 

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