Das Rezept, das gegen den Hausarztmangel in der Region geholfen hat, soll nach dem Willen der Landkreisbürgermeister nun auch verordnet werden, damit sich der Zustand bei der Facharztversorgung auf dem Land spürbar bessert.

Deshalb darf es nach dem Willen der Rathauschefs keinen gemeinsamen Versorgungsbereich mehr für die (mit einem Überangebot an Medizinern gesegnete) Stadt Landshut und den unterversorgten Landkreis geben, weil deswegen die ganze Region als überversorgt gilt. Dass die Realität ganz anders ausschaut, können nicht nur viele Eltern bestätigen, die es mit ihrem Nachwuchs bislang allenfalls auf die Warteliste, aber noch nicht bis ins Wartezimmer eines Kinderarztes geschafft haben. Auch so mancher Bürgermeister hat sich bei diesem Thema schon die Zähne ausgebissen - entweder weil sich ein Facharzt in seiner Gemeinde zur Ruhe setzen will und damit dieser Facharztsitz wegen angeblicher Überversorgung zur Disposition steht oder weil ein Mediziner, der sich vor Ort niederlassen möchte, aus demselben Grund keine Chance auf eine Zulassung durch die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) hätte.

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