Landkreis Landshut B15 neu braucht Bypass bis zur Autobahn

Wann das (rot markierte) Autobahnkleeblatt fertiggestellt sein wird, ist noch nicht absehbar. Deshalb muss die daneben verlaufende Kreisstraße LA 7 ab Ende 2019 als provisorische Anbindung von der B 15 neu zur A 92 herhalten. Repro: mü Quelle: Unbekannt

Fehler bei der Planung und bei der Ausführung sind dem Vernehmen nach schuld daran, dass die gigantische Grundwasserwanne für den Anschluss der B15 neu an die A92 bei Ohu nicht wie geplant fertiggestellt, sondern "grichtsmassig" wird.

Damit deswegen die Autofahrer nicht auf der (ansonsten planmäßig und problemlos errichteten) Strecke bleiben und die Anwohner nicht im Verkehr ersticken, soll anstelle des unterirdischen Autobahnkleeblatts eine provisorische Anschlussstelle in Verbindung mit der Kreisstraße LA 7 errichtet werden, so dass die vierspurige Bundesstraße wie geplant Ende 2019 an die Autobahn angebunden werden kann - und nicht erst in drei bis fünf Jahren, wenn sich die Gerichte vielleicht ein Urteil gebildet haben und die Region Landshut bereits völlig vom Verkehr überrollt worden ist.

Ganz und gar nicht begeistert von der aktuellen Entwicklung sind Landrat Peter Dreier (FW) und die Mitglieder des Bauausschusses, die Ende Januar erstmals mit der drohenden Misere konfrontiert wurden. Dennoch stimmte das Gremium nun mit großer Mehrheit einer Vereinbarung mit dem Freistaat Bayern zu, in der die Details der provisorischen Anbindung der B15 neu an die A92 geregelt sind. "Die ganze Angelegenheit ist zwar mehr als ärgerlich, aber wir brauchen die Anbindung an die Autobahn auf jeden Fall, und wenn's zunächst nur ein Provisorium ist", bekräftigte der Landrat.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 20. Juli 2018.

 
 

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