Landau an der Isar Josef Fritsch fegt die Kamine

Josef Fritsch kehrt im historischen Zunftgewand den Kamin der Landauer Zeitung. Foto: Bormeth

Eine schwarze Jacke mit goldenen Knöpfen, ein Zylinder auf dem Kopf, eine Art Mundschutz, eine Arbeitshose und den Kehrbesen in der Hand - so sieht es aus, wenn sich Schornsteinfeger Josef Fritsch in seine Zunftkluft schmeißt. Im nostalgisch-historischen Outfit besteigt er als Kaminkehrer die Dächer Landaus und der Umgebung und sorgt für Sicherheit und Brandschutz in den Häusern.

Auch zwischen den Jahren ist er unterwegs, in der Zeit, in der Josef Fritschs Beruf besonders als Bote des Glücks gilt. Doch nicht nur zu Silvester wird er mit dem Klischee in Verbindung gebracht.

Es gehört einfach zu meinem Beruf", sagt der 43-Jährige flapsig, "dass das Stereotyp des Glücksbringers aber einen historischen Ursprung hat, wissen die Wenigsten." Im Mittelalter, als es Schornsteinfeger noch nicht gab, sind viele Häuser aufgrund des Rußes im Kamin abgebrannt. Man vermutet, dass der Ursprung des Handwerks in Italien zu finden ist und mit der Entwicklung des Schornsteins einherging. Von da an schützten die Kaminkehrer die Leben der Bewohner vor vernichtenden Flammen. Seither gilt der Kaminkehrer als ein Symbol für Glück.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 30. Dezember 2017.

 
 

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