Krieg gegen die Ukraine Kiew unter Beschuss - Klitschko warnt vor Rückkehr

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko warnt wegen anhaltender Angriffe davor, jetzt schon in Hauptstadt zurückzukehren. (Archivbild) Foto: Vadim Ghirda/AP/dpa

Aus der ukrainischen Hauptstadt werden mehrere Explosionen gemeldet. Bürgermeister Klitschko appelliert an die Bewohnerinnen und Bewohner, Luftalarm der Behörden nicht zu ignorieren.

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach offiziellen Angaben bei einem neuen russischen Angriff unter Beschuss geraten.

Im Stadtteil Darnyzja gab es mehrere Explosionen, wie Bürgermeister Vitali Klitschko im Nachrichtenkanal Telegram mitteilte. Das Viertel liegt im Südosten der Millionenstadt. Rettungskräfte seien an Ort und Stelle, hieß es. Zunächst gab es keine Angaben zu möglichen Opfern.

Russland bestätigte den neuerlichen Beschuss der ukrainischen Hauptstadt. Dabei seien Produktionsanlagen einer Panzerfabrik zerstört worden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow in Moskau.

Klitschko appellierte an die Bevölkerung, Luftalarm der Behörden nicht zu ignorieren. In der ukrainischen Hauptstadt gibt es mehrfach täglich Luftalarm. Weil inzwischen auch Menschen, die vor den Angriffen geflüchtet waren, wieder nach Kiew zurückkehren, forderte der Bürgermeister, dies zu unterlassen und an sicheren Orten zu bleiben.

Moskau hatte mit Angriffen auf Kiew gedroht

Moskau hatte zuletzt mit Angriffen auf die Kommandozentralen in Kiew gedroht, nachdem das ukrainische Militär angeblich russisches Gebiet beschossen haben soll.

Nach Darstellung des russischen Verteidigungsministeriums wurden im Rahmen der jüngsten Angriffe auch Ziele in der südukrainischen Stadt Mykolajiw ins Visier genommen: so ein Werk für die Reparatur von Panzertechnik sowie zwei Lager mit Raketen und Artillerie. Diese seien zerstört worden.

Mit Hochpräzisionswaffen seien insgesamt 16 Militärobjekte getroffen worden, darunter auch im Gebiet um die Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer und um die zentralukrainische Stadt Poltawa. Mit anderen Waffensystemen seien Dutzende weiterer Ziele zerstört worden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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