Eine politische Sensation jagt in den USA die nächste: ein Präsident, der seine Wahlniederlage nicht anerkennt und seine wutschnaubenden Anhänger zum Kapitol schickt, die gewaltsame Stürmung des Parlaments, das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen einen Staatschef oder ein Brief des Vereinigten Generalstabs, in dem die Generale klarstellen, dass am 20. Januar der Demokrat Joe Biden als Präsident vereidigt und Oberbefehlshaber werde und dass das Militär die USA gegen alle "ausländischen und inländischen" Feinde verteidigen werde. Man hätte es nicht für möglich gehalten, dass die militärische Führung sich zu einer solchen Klarstellung bemüßigt sehen würde.