Klimaaktivisten demonstrierten Fridays for Future in Regensburg und Lützerath

Zwei Demonstranten aus Regensburg. Foto: Marco G.

Während am Samstagmittag auf dem Haidplatz rund 150 Menschen gegen den Kohleabbau in Lützerath demonstrierten, hatten sich in der Nacht bereits knapp 60 Klimaaktivisten im Bus von der Domstadt auf den Weg nach Lützerath gemacht, um vor Ort den Protest zu unterstützen.

Die Ortsgruppe von "End Fossil: Occupy!" hatte die Fahrt organisiert, nachdem in den letzten Tagen zahlreiche Anfragen gestellt wurden, ob es eine gemeinsame Fahrt geben würde. Die Plätze waren innerhalb weniger Stunden vergeben. Aus den erwarteten 10.000 Demonstrationsteilnehmern wurden dann in Lützerath mehr als 30.000. Aus ganz Deutschland waren die Menschen angereist, um friedlich zu zeigen, dass sie mit einem weiteren Kohleabbau des Energieversorgers RWE nicht einverstanden sind. Bei der großen Abschlusskundgebung sprach auch Greta Thunberg. Demonstranten, die versuchten, das abgesperrte Gelände um Lützerath zu stürmen, wurden von der Polizei gewaltsam abgehalten. Es gab viele Verletzte.

 

Der Regensburger Simon L. ist bereits seit einer Woche in Lützerath, um das Gelände zu besetzen, heißt es in einer Pressemeldung von Fridays for Future. "Unsere beschlossenen Klimaziele begraben wir, wenn wir diese Kohle ausgraben und das ist rechtswidrig und muss von uns allen verurteilt werden", sagt er. "Als Gesellschaft müssen wir uns nach dieser katastrophalen Fehlentscheidung endlich besinnen und solche Projekte nicht noch weiter vorantreiben. Das CO2 muss im Boden bleiben, wenn wir eine Chance auf ein Überleben hier auf der Welt auch nur erhoffen wollen."

Weitere Artikel

 
 
 

1 Kommentar

Kommentieren

null

loading