Jubiläumsgipfel Nato sieht sich ernsten Fragen zu ihrer Zukunft gegenüber

Generalsekretär Jens Stoltenberg weist Kritik am Zustand der Nato zurück. Foto: Virginia Mayo/AP/dpa

Die Geburtstagsgesellschaft geht mit dem Jubilar nicht zimperlich um. Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hält die Nato für "hirntot". Sein amerikanischer Amtskollege Donald Trump nannte die Allianz schon mal "obsolet". Wenn die nordatlantische Verteidigungsgemeinschaft an diesem Dienstag in London mit einem Gala-Dinner bei Königin Elisabeth II. ihren 70. Gründungstag begeht, herrscht sicherlich keine Feierstimmung.

Dabei wird dem Bündnis von vielen Seiten eine historische Leistung bescheinigt: Immerhin gelang es, sieben Jahrzehnte den Krieg aus Europa fernzuhalten - zumindest weitgehend. Als die Allianz 1949 zu den Klängen der George-Gershwin-Oper "Porgy and Bess" aus der Taufe gehoben wurde, hatte US-Präsident Harry S. Truman noch ein ganz anderes Ziel. Für die nächsten zehn Jahre sollte der Pakt halten, der mit Artikel 5 nach dem Musketier-Prinzip "Alle für einen, einer für alle" funktionierte. Dann, so sagte Truman damals, sollten die Mitgliedstaaten wieder die Verantwortung für sich selbst übernehmen.

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