Infektion mit Borna-Virus

Erkrankte Frau aus dem Rottal verstorben


Im August infizierte sich eine Frau aus dem Rottal mit dem seltenen Borna-Virus. Nun wurde bekannt, dass sie die Infektion leider nicht überlebt hat. (Symbolbild)

Im August infizierte sich eine Frau aus dem Rottal mit dem seltenen Borna-Virus. Nun wurde bekannt, dass sie die Infektion leider nicht überlebt hat. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

Im August wurde im Landkreis Rottal-Inn eine Infektion mit dem seltenen, aber gefährlichen Borna-Virus gemeldet. Nun wurde bekannt: Die betroffene Frau überlebte die Infektion leider nicht.

Entsprechende Medienberichte bestätigte Mathias Kempf, Pressesprecher des Landratsamtes Rottal-Inn, am Dienstag auf Anfrage unserer Mediengruppe. Die betroffene Frau sei bereits vor einigen Wochen an den Folgen der Erkrankung verstorben. Sie hatte sich im August infiziert und war daraufhin in einem Krankenhaus im Landkreis behandelt worden.

Das Borna-Virus wird hauptsächlich von Feldspitzmäusen übertragen. Erst 2018 wurde erstmals nachgewiesen, dass sich auch Menschen damit infizieren können. Wie genau, ist bislang noch nicht eindeutig geklärt. Denkbar wäre neben direkten Kontakt mit der Spitzmaus auch eine Übertragung über verunreinigte Lebensmittel oder Wasser. Die Infektion gilt zwar als selten, aber lebensbedrohlich. Das Bayerische Amt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) rät deswegen dazu, tote Spitzmäuse niemals mit bloßen Händen anzufassen.