Impfzentrum Landshut Nächste Woche keine Erstimpfungen möglich

Eine pharmazeutisch-technische Assistentin zieht eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer auf. Foto: Swen Pförtner/dpa/dpa

Die Corona-Impfkampagne in der Stadt Landshut macht zwar gute Fortschritte, laut dem Leiter des Landshuter Impfzentrums soll es nächste Woche jedoch keine Erstimpfungen geben, weil zu wenig Impfstoff vorhanden ist.

„Nach Auskunft der Regierung von Niederbayern werden wir ebenso wie die Impfzentren zahlreicher anderer Landkreise und kreisfreier Städte in der kommenden Woche leider keinen Impfstoff für Erstimpfungen erhalten. Wir können daher voraussichtlich nur die bereits fest terminierten Zweitimpfungen vornehmen", so Thomas Schindler, Leiter des Impfzentrum der Stadt Landshut.

Anders dürfte die Liefersituation für die niedergelassenen Ärzte aussehen. „Ich gehe stark davon aus und hoffe sehr, dass speziell die Hausärzte weiterhin mit Impfstoffkontingenten auch für Erstimpfungen rechnen können“, sagt Schindler. Da die Belieferung der niedergelassenen Ärzte jedoch nicht über die Impfzentren erfolgt, liegen der Stadt Landshut keine entsprechenden Daten vor.

Bis zum heutigen Freitag haben 27.251 Personen in der Stadt zumindest die erste Dosis der Coronaimpfung bekommen, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von rund 37,3 Prozent. Die meisten Erstimpfungen, nämlich mittlerweile 20.869, wurden im städtischen Impfzentrum verabreicht. Seit April sind aber auch die niedergelassenen Ärzte im Stadtgebiet mit stetig wachsendem Anteil an der Impfkampagne beteiligt. Sie haben allein seit Mittwoch mehr als 500 Erst- und gut 220 Zweitimpfungen vorgenommen. Zweimal geimpft wurden bislang übrigens exakt 6.857 Landshuterinnen und Landshuter (9,4 Prozent der Bevölkerung).

 

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