Havarie in Passau Güterschiff löst wieder Großalarm aus

Derzeit besteht keinerlei Gefahr, dass es durch die Ladung zu einer Verunreinigung der Donau kommt, heißt es. Foto: Robert Geisler/zema-medien

Die Feuerwehren und die Wasserwacht Passau sind am Montagvormittag wieder zu einem havarierten Güterschiff gerufen worden. Dabei handelt es sich um das Schiff, das bereits am Wochenende auf Grund gelaufen war.

Wohl aufgrund eines Fahrfehlers des Kapitäns war am Samstag ein Gütermotorschiff auf der Donau bei Passau havariert. Es war zwischen dem Kraftwerk Kachlet und dem Hafen Racklau über den Grund geschrammt, worauf über einen Riss im Bug Wasser ins Schiff eindrang, teilte die Polizei mit. Das Schiff hatte 1.000 Tonnen Dünger geladen.

Am Montagvormittag löste das Schiff erneut einen Einsatz aus. Das Gütermotorschiff sollte zum Leichtern gefahren werden. Laut Angaben der Wasserschutzpolizei fuhr es sich aufgrund seines Tiefgangs erneut fest. Nun muss das Wasserschiffahrtsamt prüfen, wie das Schiff geleichtert werden kann.

Derzeit ist die Donau bei Passau für den Schiffverkehr gesperrt. Die Polizei geht davon aus, dass die Bergung des Schiffes noch länger dauern könnte.

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