Wer Frauen aus Polen, Rumänien oder Bulgarien beschäftigt, handelt in vielen Fällen illegal.

Mehr als 200.000 deutsche Haushalte beschäftigen eine aus Osteuropa stammende Hilfskraft, um alte oder kranke Angehörige zu pflegen. Doch wer sich auf das Angebot der "24-Stunden-Betreuung" einlässt, bewege sich fast immer zumindest in einer rechtlichen Grauzone, nicht selten sogar komplett in der Illegalität - sagt Lothar Knopp. Der Juraprofessor von der deutsch-polnischen Wissenschaftseinrichtung der Universitäten Cottbus und Breslau hat das Phänomen der Betreuungskräfte, meist handelt es sich um Frauen aus Polen, Rumänien und Bulgarien, erforscht. Nun wirft er der Politik vor, sie habe das Thema "seit Jahren konsequent ignoriert". Die Situation sowohl der betroffenen Familien als auch der Pflegekräfte sei extrem belastend. "Anstatt gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, wird einfach weggeschaut", sagt Knopp.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. August 2018.