Für den EV Landshut geht in diesen Tagen ein sportlich höchst unbefriedigendes Jahr zu Ende. Mit den Ambitionen in die Saison gestartet, den besten Teams der DEL 2 auf Augenhöhe begegnen zu wollen, ist die Mannschaft nach vielen kleinen und großen Unzulänglichkeiten, Fehlern und Problemen längst auf dem Boden der Tatsachen gelandet - nämlich auf dem vorletzten Tabellenplatz. Doch jammern hilft nicht. Stattdessen wird am Gutenbergweg intensiv gearbeitet, um so schnell wie möglich die Wende einzuleiten. Nächster Anlauf: am heutigen Dienstag (19.30 Uhr, Fanatec-Arena) gegen den Rangdritten EC Bad Nauheim.

Unglückliche Niederlagen gibt es im Sport immer wieder mal. Bloß: Wenn aus dem vermeintlichen Unglück in Form von späten oder vermeidbaren Pleiten System wird, dann spielt auch eine Portion Unvermögen mit. "Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen. Es bringt ja nichts, unsere Situation schönzureden. Wir sind in der Analyse sehr ehrlich zueinander und sprechen die Defizite knallhart an. Alles andere bringt uns nicht in weiter", sagt Cheftrainer Heiko Vogler.