Gaming-Tipp In „Stray“ steuert der Spieler eine Katze

In der seltsamen Maschinenstadt gibt es für die Katze viel zu entdecken. Foto: Anapurna Interactive

Dystopische Städte, Revolutionen und mittendrin ein besonderer Protagonist: In „Stray“ übernimmt der Spieler die Rolle einer Katze.

Ein „Miau“ und das ganze Internet jauchzt vor Freude. Als „Stray“ zum ersten Mal angekündigt wurde, war vielen Gamern klar: Ein Spiel mit Katze, das muss gut werden. Jetzt ist „Stray“ erhältlich und die Spieler erfahren, ob die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt waren.

Darum geht’s: Auf der Suche nach ihren Geschwistern verirrt sich eine Katze in einer dystopischen Stadt voller Roboter. Dort lernt sie neue Freunde kennen, muss vor bösartigen „Zurks“ und Überwachungsdrohnen flüchten und hat viel Zeit, verborgene Ecken zu erkunden und sich streicheln zu lassen.

Das Besondere: In „Stray“ steuert der Spieler eine Katze – und zwar eine ganz normale. Superkatzen, die auf zwei Beinen laufen, sind in der Gamingwelt nicht selten – normale Katzen, die maximal miauen und einen Mittagsschlaf halten können, dagegen schon. Das mit dem Mittagsschlaf ist übrigens keine Floskel: Es gibt in „Stray“ tatsächlich einige von der Sonne beschienene Stellen, an denen sich die Katze hinlegen und beliebig lange dösen darf.

Der Trailer zum Spiel:

Fazit: Mit seinen knapp fünf Stunden Spielzeit ist „Stray“ ein eher kurzes Spiel – und leider auch ein durchwachsenes. Es macht zwar sehr viel Spaß, eine Katze mit all ihren Eigenheiten steuern zu dürfen, gerade in der zweiten Hälfte des Spiels wird es für die Entwickler aber schwer zu erklären, warum sie der Held in dieser Geschichte ist. Dazu kommen einige unübersichtliche Situationen, in denen der Spieler mit seiner Katze flüchten muss, das Spiel aber eindeutig nicht für die dafür erforderlichen schnellen Reaktionen ausgelegt ist. Trotzdem: Man darf in „Stray“ eine Katze spielen! Spätestens, wenn das Spiel ein bisschen günstiger geworden ist, wäre das Grund genug, um es auszuprobieren.

„Stray“, Action-Adventure, BlueTwelve Studio/Anapurna Interactive, erhältlich für Playstation und PC, freigegeben ab zwölf Jahren.

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Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch LeserInnen, die Freischreiben-AutorInnen. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

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