Gaming-Tipp In "Evil Genius 2: World Domination" zur Weltherrschaft

Versteck ausbauen, Schurken trainieren, Agenten abwehren - in "Evil Genius 2" haben die Spieler gut zu tun. Foto: Rebellion Developments

Vor mehr als 15 Jahren fragte das Spiel "Evil Genius", ob die Spieler das Zeug zu einem echten James-Bond-Schurken haben. Die Fortsetzung "Evil Genius 2: World Domination" modernisiert das Konzept.

Darum geht´s: James Bond mag ja cool sein. Aber wer hat sich nicht schon einmal vorgestellt, in die Rolle einer seiner Gegner zu schlüpfen? "Evil Genius 2: World Domination" will diesen Traum erfüllen. Darin übernimmt der Spieler die Rolle eines Superschurken, der nichts anderes vorhat, als die Weltherrschaft an sich zu reißen. Allerdings kommt die nicht von allein: Der Spieler soll eine Basis aufbauen, Geld heranschaffen und Erfindungen freischalten. Und dann gibt es da noch diese lästigen Superagenten, die nicht aufhören können, die Pläne zu vereiteln.

Das Besondere: "Evil Genius 2" ist eine Aufbau-Simulation. Das heißt, dass der Spieler nicht nur einen Superschurken steuern darf, sondern auch dessen Basis erschafft und verschiedene Operationen leitet. Das verlangt taktisches Geschick und viel Geduld.

Fazit: "Evil Genius 2: World Domination" ist nicht perfekt. Das Spiel hat viele gute Seiten, darunter den Stil und Charme der verschiedenen Schurken. Allerdings erfordert es auch einiges an Planung und hat einige Macken. Zum Beispiel, dass die Aufgaben, die das Spiel verlangt, nicht immer besonders klar formuliert sind. Für Agentenfilm-Liebhaber, die schon immer einmal in die Rolle des Bösewichts schlüpfen wollten, ist das Game aber ein guter Zeitvertreib.

"Evil Genius 2: World Domination", Rebellion Developments, Aufbau-Simulation, erhältlich für PC, empfohlen ab 16 Jahren.

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