Glück im Unglück! – Unter diesem Fazit darf ein Landwirt den 12. Februar 2019 verbuchen. Der Grund: Ein Feuer in einem Fahrsilo, das auf seinem Hühnerstallgelände im Bereich Ponnholz zwischen Furth im Wald und Ränkam ausgebrochen war, jedoch rechtzeitig entdeckt und abgelöscht werden konnte.

Weniger schön war dagegen der Einsatz für die beteiligten Feuerwehrmänner, denn das Brandgut bestand größtenteils aus Hühnermist.
Um 7.26 Uhr hatte die Leitstelle Regensburg die Feuerwehren Grabitz, Stadt Furth im Wald, Ränkam und Schafberg auf den Weg geschickt; später wurde noch die FFW Arnschwang nachbeordert. Aufgrund eines Missverständnisses war man zunächst von einem Brand auf einem landwirtschaftlichen  Anwesen am Hierstetterweg ausgegangen. Tatsächlich lag der Brandherd in einem Fahrsilo im Bereich Ponnholz.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte rauchte ein Gemisch aus Stroh und Mist verdächtig kräftig. Dank der Wärmebildkamera konnte eine glimmende Schicht im Inneren festgestellt werden. So blieb Feuerwehrmännern nichts anderes übrig, unter schwerem Atemschutz in das große Mistlager vorzudringen, mit Gabeln und Rechen nach der Glut zu suchen und diese Schicht für Schicht abzulöschen. Der Besitzer leerte zeitgleich sein Fahrsilo mit Hilfe eines Laders, so dass nach rund einer Stunde Entwarnung gegeben werden konnte. Da der Schwelbrand rechtzeitig entdeckt und die Feuerwehrmänner unter der Führung von Kreisbrandinspektor Mario Bierl beherzt vorgegangen waren, entstand so gut wie kein Sachschaden an den Gebäuden dieser Hühnerfarm.