Freizeit-Tipp Ein Picknick als Familienevent

Pfarrkirchens Bürgermeister Wolfgang Beißmann genießt die Natur mit seiner Familie, Sohn Flori ist begeistert. Foto: Andreas Reichelt

Mit seinen Lieben auf einer Decke sitzen, Brotzeit machen und dabei Karten spielen. Was klein und unbedeutend klingt, kann viel Freude und Entspannung bieten. Und das völlig kostenlos.

Ich treffe mich mit meinem Banknachbarn aus der gemeinsamen Gymnasialzeit: Pfarrkirchens Bürgermeister Wolfgang Beißmann. Natürlich sind seine Frau Renate und Sohn Flori mit dabei, denn wir wollen heute an den Rottauen picknicken.

Familie Beißmann ist gut ausgerüstet: Brotzeit, Kartenspiel und Bälle füllen mehrere Taschen und Körbe. Schnell haben wir uns einen idealen Platz ausgesucht. Wir breiten eine Decke auf der Holzplattform aus, die sich über die Rott zieht. Ein lauschiges Platzerl zum Brotzeitmachen.

„Picknicken ist etwas Besonderes, weil man es gemeinsam vorbereitet“, erzählt Wolfgang. „Man macht zum Beispiel miteinander einen Nudelsalat. Und da kann jeder, egal ob kleine Hand oder große Hand, ganz toll mitmachen.“ Schon in der Vorbereitung verbringt die Familie Zeit miteinander.

Naturerlebnis

„Picknicken ist wunderschön, weil man draußen in der Natur sein kann“, schwärmt Wolfgang weiter. Dabei gilt es allerdings auch, einige Kleinigkeiten zu beachten. So darf man nicht überall einfach sein Lager aufschlagen. In städtischen Parks kann es durchaus auch verboten sein. Doch in diesem Fall wäre dies auch klar ersichtlich ausgeschildert.

Anders verhält es sich allerdings in Naturschutzgebieten. Dort ist ein Picknick meist verboten, hier wird die Erlaubnis durch Hinweise ausgeschildert. Auch in denkmalgeschützten Parks gilt ein Picknickverbot.

Wenn man sich seine Örtlichkeit für den kulinarischen Familienausflug sucht, sollte man also vorher etwas recherchieren. Oder im Zweifelsfall bei der Verwaltung oder der Gemeinde nachfragen.

Hat man einen geeigneten Platz gefunden, muss es aber nicht bei der Brotzeit bleiben. Viele Familien schätzen ein gemeinsames Ball- oder Brettspiel im Schatten stattlicher Bäume. In den Rottauen gibt es auch einen Matsch-Spielplatz. Kaum sattgegessen ist Flori mit seiner Mama dort unterwegs und macht, was Jungs am besten können: sich und seine Kleidung schmutzig.

Ökologische Aspekte

Während wir Väter uns unterhalten, fallen uns immer wieder die Kröten am Ufer ins Wort. Ein Picknick bietet eben Natur pur. Gerade diese gilt es zu schützen. Verpackungsmaterial, Abfall und Essensreste dürfen nicht zurückbleiben.

Es gilt: Alles, was man mitgebracht hat, muss man auch wieder mit nach Hause nehmen. Eine Tasche für den Müll kann hier hilfreich sein. Außerdem ist es ratsam, seine Speisen und Getränke gleich in Kunststoffboxen und -flaschen zu verpacken. Gerade Glas kann nämlich auch zur Gefahr für andere werden, wenn es versehentlich zerschlagen wird.

Lesen Sie den vollständigen Artikel samt eines Picknick-Rezepts von Starkoch Ralf Jakumeit im NIEDERBAYERN TV Magazin, Ausgabe 11.

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