Flughafen München Jugendlicher soll Pilot mit Laser geblendet haben

Wegen eines Laserpointers fahndete die Polizei am Dienstagabend nahe des Münchner Flughafens nach Jugendlichen. (Symbolbild) Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

In der Nähe vom Flughafen München hat am Dienstagabend ein Jugendlicher einen Piloten mit einem Laserpointer geblendet, als dieser sein Flugzeug gerade landen wollte. 

Gegen 22.45 Uhr befand sich ein 43-jähriger Pilot mit seiner Maschine gerade im Landeanflug auf den Münchner Flughafen. Dabei setzte er laut Angaben der Polizei einen Notruf ab, weil er gerade von einem grünen Laserstrahl geblendet worden sei. Der 43-Jährige konnte den Beamten sagen, dass der Laserstrahl wohl aus Richtung der Gemeinde Eitting kam. Mehrere Streifen der Flughafen-Polizei fuhren daraufhin in die Gemeinde, um nach dem Übeltäter zu suchen.

Ein 41-jähriger Mann aus Eitting, der am Flughafen beschäftigt ist, wurde hellhörig, als er die Polizei durch Eitting fahren sah. Er gab den Beamten schließlich den entscheidenden Hinweis, wo sich der Verdächtige mit dem Laserpointer befinden könnte. Tatsächlich entdeckten die Polizei wenig später drei Jugendliche im Alter von 14 bid 15 Jahren, die einen Laserpointer dabei hatten. Gegen einen der drei erhärtete sich der Verdacht, dass er den Piloten geblendet haben könnte. Gegen ihn wird nun ermittelt.

Der geblendete Pilot konnte das Flugzeug sicher landen - verletzt wurde niemand.

 

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