Eulenspiegel Flying Circus in Passau Wie das Festival dieses Jahr aussehen soll

Auch in diesem Jahr wird es ihn wieder geben: den Eulenspiegel Flying Circus.
Auch in diesem Jahr wird es ihn wieder geben: den Eulenspiegel Flying Circus. Foto: Andreas Reichelt

Es ist eines der wichtigsten Kulturevents in Passau: der Eulenspiegel Flying Circus. Trotz der Einbußen in der Kulturwelt sind auch dieses Jahr wieder diverse Konzerte und Veranstaltungen geplant. Welche? Darüber haben wir uns mit Organisator Till Hofmann unterhalten.

Auch wenn es beruflich für Eventveranstalter seit einem guten Jahr nicht ganz einfach ist, konnte Till Hofmann viel erreichen.

„Wir haben sehr viele Veranstaltungen als Open Air gemacht“, erzählt er im Interview. Auch viele Fernsehprojekte habe man verwirklicht. Dabei haben sich immer wieder neue Herausforderungen ergeben: „Planen, verlegen, neue Plätze suchen.“ So beschreibt Till Hofmann seine Arbeit.

Doch welche Hygienemaßnahmen sind bei den geplanten Konzerten und Auftritten nötig?

„Wenn die Inzidenz zwischen 50 und 100 ist, müssen die Leute mit einem Test kommen, beziehungsweise genesen oder doppelt geimpft“, erklärt er. Bei 7-Tages-Inzidenzen unter 50 müsse nur noch auf einen festen Platz geachtet werden. Ansonsten sei es wie im letzten Jahr auch: „Man kauft sich ein Ticket im Internet und geht halt hin."

Wen wird man alles sehen können?

„Alle!“, schmunzelt Till Hofmann. Wolfgang Ambros, Luise Kinseher und Claudia Koreck werden zum Beispiel auftreten. „Wir spielen drei Wochen mit dem für mich augewogensten Programm der letzten Jahre.“

Die Regierung hilft

Von seiten der Politik habe Hofmann Unterstützung gespürt. Manch ein Politiker habe „angeschoben“, andere haben naturgemäß etwas vorsichtiger agieren müssen. „Sie versuchen, zu ermöglichen“, fasst er es zusammen. Insgesamt habe es Unsicherheit hinsichtlich der Ansteckungsgefahr bei Außenveranstaltungen gegeben. In München sei dies jedoch getestet worden. „Das Ergebnis war, dass außen so gut wie überhaupt keine Gefahr besteht. Wegen der Abstände“, urteilt Till Hofmann.

Für ihn gibt es ein großes Ziel: „Es treffen sich Menschen, führen eine Debatte auf der Straße und es findet nicht im Netz statt.“ Eine Sache scheint ihm besonders wichtig: „Vorm Schirm wegkommen!“

Kunstschaffende im Neustart

Doch wie geht es der Kulturbranche aktuell? „Sie läuft an“, gibt sich Hofmann pragmatisch. Der Politik macht er dabei keine Vorwürfe. „So nervig es ist, es ist ein Fahren auf Sicht. Und Gesundheit geht vor“, stellt er klar. Trotzdem betont er, wie wichtig es ist, dass sich die Dinge nun wieder normalisieren.

Die Möglichkeit kultureller Veranstaltungen ist jedenfalls ein erster und wichtiger Schritt.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading