Erwischt Bei G7-Grenzkontrolle in Rittsteig Messer entdeckt

Bei einer G7-Grenzkontrolle wurde ein Tscheche aufgehalten, der über Rittsteig einreiste. Foto: dpa

Die Grenzkontrollen sind wieder da. Zumindest für die Zeit des G7-Gipfels. Ein 33 Jahre alter Tscheche ist bei einer sogenannten G7-Grenzkontrolle den Bundespolizeibeamten am Grenzübergang Rittsteig ins Netz gegangen. Er muss sich wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Der G7-Gipfel in Elmau ab 26. Juni macht's möglich: Deutschland führt an den Landesgrenzen wieder Kontrollen ein und daher können Beamte wieder an den Übergängen abfischen. Zwar nicht rund um die Uhr, aber dann doch wieder in einem Muster aus längst vergangenen Zeiten. 

Seit 13. Juni ist die Verordnung in Kraft und soll noch bis zum 3. Juli nach dem G7-Gipfel gelten, informiert ein Sprecher der Bundespolizei.

Bei einer dieser G7-Grenzkontrollen kontrollierten Bundespolizisten einen Tschechen, der am Mittwoch über Rittsteig nach Deutschland einreiste. In seinem Rucksack fanden sie ein Springmesser mit einer Klingenlänge von 9,5 Zentimetern.

Das ist laut Waffengesetz eine verbotene Waffe, was bei Besitz oder Mitführung eine Strafe zur Folge hat, so der Sprecher. Nach Sicherstellung des Springmessers durfte der Mann weiterfahren.

 

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