Endstation Freising Die schnelle Nummer mitten in der S-Bahn

Weil ein Pärchen Donnerstagnacht in einer S-Bahn von München nach Freising die Finger nicht voneinander lassen konnte, kam es zu Verspätungen im S-Bahnverkehr. (Symbolbild) Foto: Bundespolizei/imago

Muss Liebe schön sein. Derart schön, dass man einfach nicht voneinander lassen kann. Egal wo. Wenn's einen überkommt, dann sogar mitten in der S-Bahn. So geschehen am Donnerstag in einer S-Bahn zwischen München und Freising - zum Leidwesen der anderen Fahrgäste. 

Liebe, Sex, Leidenschaft - das volle Programm gab's gestern in der S1 von München nach Freising. Zu späterer Stunde hatte dort ein Pärchen völlig ungeniert ein Schäferstündchen abgehalten. Vor den Augen anderer Fahrgäste, die sich gegen 22.30 Uhr ebenfalls in der S-Bahn befanden. Die fanden den Anblick offenbar weniger prickelnd. Der Reihe nach suchten sie das Weite, respektive den Weg zur Triebfahrzeugführerin der S-Bahn, um die Beobachtung zu melden. Den Angaben zufolge vergnügte sich das Paar hemmungslos im hinteren Führerstand der S-Bahn. 

In Freising angekommen, ging die Lokführerin der Sache selbst auf den Grund. Und siehe da: nichts! Spurlos verschwunden. Trotzdem musste die Bahn-Angestellte auf Nummer sicher gehen und den kompletten Raum, in dem es kurz zuvor zur Sache gegangen sein soll, desinfizieren. Das wirkte sich auch auf den Verkehr aus - den Bahnverkehr. Der verzögerte sich für die Dauer der Desinfektion um einige Minuten.

Die Bundespolizei ermittelt nun gegen das Pärchen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. 

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