Im Kopf von Sara Brandhuber gab es den dicken Hamster Gustl schon ziemlich lange. 2008 kam er geistig auf die Welt - damals ging Brandhuber aufs Hans-Leinberger-Gymnasium in Landshut und musste sich etwas für ihre Facharbeit im Leistungskurs Kunst überlegen.

Heraus kam die Idee zu einem Kinderbuch mit der Hauptfigur eines etwas übergewichtigen Hamsters - damals jedoch noch auf Hochdeutsch und grafisch anders gestaltet. Aber Gustl war damals schon Gustl; und mittlerweile hat er es tatsächlich in ein echtes Kinderbuch geschafft. Sara Brandhuber, Kabarettistin und Musikerin, hat sich während Corona im vergangenen Jahr nämlich gedacht: Wenn schon alle Auftritte ausfallen, muss ich anderweitig kreativ werden. "Ich wollte einfach nicht in ein Loch fallen", sagt sie. Und so zog sie ihre alte Facharbeit wieder heraus - und machte sich an die Arbeit, den Hamster in "Da Gustl findt sein Glück" erneut zum Leben zu erwecken.