YouTuber „Schmuddelkind“ war jahrelang Verschwörungsgläubiger. Er dachte, dass eine Weltelite die Bevölkerung unterdrückt und steuert. Heute hat sich seine Meinung geändert. Warum rutschen Menschen in diese Szene ab? Und wie schaffen sie es wieder hinaus?

Das Christentum wird dazu genutzt, die Gesellschaft zu unterdrücken. Die Weltkriege wurden von einer internationalen Bankenunion gestartet, um sich selbst zu bereichern. Eine Weltregierung will jeden Menschen mit einem Chip versehen, um seine Bewegungen zu beobachten und ihn zu kontrollieren. Diesen Themen widmet sich der Verschwörungs-Film „Zeitgeist: The Movie“ aus dem Jahr 2007.

Der Film zeigt in einer solchen Geschwindigkeit Meinungen ohne Begründung oder Quellen, dass der Zuschauer gar nicht die Zeit hat, diese zu hinterfragen. Das macht die Falschaussagen darin glaubwürdig.

„Er baut eine Atmosphäre auf, die einen wahnsinnigen Reiz hat. Ich hatte das Gefühl, ich gucke da etwas Illegales“, sagt YouTuber und Ex-Verschwörungsgläubiger „Schmuddelkind“. Da er anonym bleiben will, nennen wir ihn in diesem Artikel Timo. Er steckte einige Jahre tief in der Szene, klärt aber heute nach seinem Ausstieg über das Thema auf. „Zeitgeist“ war für ihn ein Einstieg in die Verschwörungs-Blase.

Wie kommt es dazu, dass sich Menschen teils in kürzester Zeit radikalisieren und jegliches Vertrauen in Mainstream-Medien verlieren?

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Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch Leser, die Freischreiben-Autoren. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.