Dreiländerhalle in Passau Staatsexamen unter Polizeischutz "ohne Zwischenfälle"

Ohne Zwischenfälle ist am Dienstag in der Dreiländerhalle in Passau das Staatsexamen über die Bühne gegangen. (Symbolbild) Foto: Friso Gentsch/dpa

Begleitet von Polizeiikontrollen und für viele Studenten immer noch mit einem mulmigen Gefühl im Bauch ist am Dienstag in der Dreiländerhalle in Passau das Staatsexamen in Jura über die Bühne gegangen. Die Polizei vermeldete am Schluss: "Keine besonderen Zwischenfälle".

Am Dienstag grübelten nochmal etwa 170 Studenten über dem letzten Teil des diesjährigen Jura-Staatsexamens. In der vergangenen Woche hatte ein anonymer Anrufer eine Gewalttat in der Dreiländerhalle während der dort stattfindenden Prüfungen angekündigt.

Wie auch an den zurückliegenden Prüfungstagen, mussten die Studenten vor dem Einlass in die Dreiländerhalle Kontrollen über sich ergehen lassen. Polizeikräfte durchsuchten die Studenten und ihr Gepäck nach gefährlichen Gegenständen und führten Anwesenheitslisten. Nach weiteren fünf Stunden Prüfungszeit war dann gegen 14 Uhr Schluss und sowohl der Polizeieinsatz, als auch die Jura-Prüfungen waren zumindest für dieses Jahr beendet. Erfreulicherweise ohne Zwischenfälle, wie Einsatzleiter Polizeioberrat Christian Dichtl resümierte: “Es war eine aufregende Woche für unsere Passauer Studenten. Leider konnten wir bislang noch keinen Tatverdächtigen ermitteln, sodass bis zum Schluss eine gewisse Anspannung in der Luft lag. Als der Einsatz nun ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen ist, war doch eine gewisse Erleichterung spürbar“.

Die Kriminalpolizei ermittelt weiterhin und geht nach eigenen Angaben "jeder Spur nach", um den unbekannten Anrufer beziehungsweise den Tatverdächtigen zu identifizieren.

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